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Psyche & Körper

Wenn Beschwerden bleiben und Dir noch Antworten fehlen.

Du hast Untersuchungen hinter Dir und bist erleichtert, dass ein Befund unauffällig war. Gleichzeitig ist die Beschwerde noch da. Vielleicht fragst Du Dich, wie beides zusammenpasst und was Du jetzt tun kannst. Mit dieser Unsicherheit darfst Du ins Gespräch gehen. Du musst sie nicht erst allein auflösen, bevor Du nach Unterstützung fragst.

Praxis Schick · 3 Minuten Lesezeit

Nahaufnahme einer ruhigen Gesprächssituation mit Händen und offenem Notizbuch; illustrative Szene, keine Aufnahme aus der Praxis.

Trenne das Untersuchungsergebnis von Deiner offenen Frage.

Ein Befund beantwortet die Frage, die mit der jeweiligen Untersuchung geprüft wurde. Er erklärt nicht immer das gesamte Erleben. Halte deshalb fest, was nach einer Abklärung noch unklar geblieben ist: Was bedeutet das Ergebnis für Dich? Welche Veränderungen sollst Du beobachten? Wann ist eine erneute Vorstellung sinnvoll? Solche Fragen gehören in ein medizinisches Gespräch.

Vermeide es, die verbleibende Lücke sofort mit einer Erklärung aus dem Internet zu füllen. Weder eine verborgene körperliche Ursache noch eine psychische Ursache lässt sich allein daraus ableiten, dass Beschwerden anhalten. Du darfst offenlassen, was noch nicht geklärt ist, und trotzdem einen konkreten nächsten Schritt vereinbaren.

Deine Beschwerden brauchen eine individuelle Einordnung.

Körperliches Befinden und psychische Belastung können sich beeinflussen. Der Begriff psychosomatisch bedeutet deshalb nicht, dass Beschwerden eingebildet sind. Er ist aber auch keine Diagnose, die Du Dir anhand eines Beitrags selbst stellen solltest. Ob ein solcher Zusammenhang für Dich relevant ist, muss fachlich und mit Blick auf Deine gesamte Situation beurteilt werden.

Neue oder deutlich veränderte körperliche Beschwerden solltest Du erneut abklären lassen, auch wenn frühere Untersuchungen unauffällig waren. Wenn psychische Beschwerden Deinen Alltag erheblich beeinträchtigen, lass sie fachlich abklären. Eine ergänzende Begleitung darf eine erforderliche Behandlung nicht ersetzen oder hinauszögern.

Medizinische Hintergrundinformation: gesund.bund.de: Funktionelle Beschwerden.

Bereite das Gespräch mit Deinen Worten vor.

Du kannst vor einem Termin aufschreiben, wann die Beschwerden begonnen haben und welche Untersuchungen bereits stattgefunden haben. Nimm außerdem eine Frage mit, die bisher zu kurz gekommen ist. Vielleicht möchtest Du wissen, wie Du mit Unsicherheit im Alltag umgehen kannst oder welche Unterstützung neben einer laufenden Behandlung infrage kommt.

Persönliche Belastungen darfst Du ansprechen, ohne sie zur Ursache Deiner Beschwerden erklären zu müssen. Du entscheidest, was Du im jeweiligen Gespräch teilen möchtest. Ein genauer Blick auf Deinen Alltag dient dazu, Dein Anliegen zu verstehen. Er ist kein Beweis dafür, dass ein Symptom seelisch verursacht ist oder durch eine bestimmte Methode verschwinden wird.

Prüfe mit uns, ob eine Begleitung zu Dir passt.

In der Praxis Schick beziehen wir Deine Schilderung und vorhandene Befunde in das Gespräch ein. Wir besprechen, welches Anliegen Du bearbeiten möchtest und welchen Rahmen unser Angebot dafür bietet. Dabei gehört auch dazu, Grenzen zu benennen und zu klären, ob eine weitere fachliche Abklärung erforderlich ist.

Du brauchst Dich für eine erste Anfrage nicht auf eine Ursache oder Methode festzulegen. Wenn Du einen Termin bei uns vereinbaren möchtest, ruf uns an. Die inhaltlichen Fragen besprechen wir im persönlichen Termin. So kannst Du zunächst mit Deinem tatsächlichen Anliegen beginnen und anschließend informiert über weitere Schritte entscheiden.

Dein nächster Schritt

Bring die Frage mit, die für Dich offen geblieben ist.

Du möchtest Dein Anliegen und den möglichen Rahmen einer Begleitung in unserer Praxis besprechen? Ruf uns zur Terminvereinbarung an.

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Quellen und Einordnung dieses Beitrags

Dieser Beitrag der Praxis Schick informiert über ein häufiges Anliegen und stellt den möglichen Rahmen unserer Angebote vor. Er ersetzt keine individuelle Untersuchung oder Diagnose. Medizinische Hintergrundinformationen:

Stand: 12. Oktober 2026. Das Titelbild ist ein KI-generiertes Themenmotiv und zeigt keine Patienten oder Behandlungsergebnisse.

Symbolbild für manuelle Therapie: Hände an Schulter und oberem Rücken eines liegenden Mannes.

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